2. Operative Therapien


Myomausschälung

Die Myomausschälung ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem nur die Myome entfernt werden und die Gebärmutter erhalten bleibt. Es gibt verschiedene Wege, um das Myom auszuschälen, wobei je nach Lage, Größe und Zahl der Myomknoten der Weg über die Scheide (hysteroskopisch), eine Bauchspiegelung (laparoskopisch) oder der Bauchschnitt gewählt wird. Alle Eingriffe werden in der Regel in Vollnarkose durchgeführt und erfordern nach der Operation einen mehrtägigen Klinikaufenthalt. 
 
Gebärmutterentfernung
Die Entfernung der gesamten Gebärmutter (mit oder ohne Gebärmutterhals; die Eierstöcke bleiben in jedem Fall im Körper) kann je nach Größe des Organs durch die Scheide, per Bauchspiegelung, kombiniert per Bauchspiegelung und durch die Scheide oder, bei einer sehr großen Gebärmutter, auch durch einen Bauchschnitt durchgeführt werden.
Bei abgeschlossener Familienplanung, starken myombedingten Beschwerden und Wunsch nach definitiver Blutungsfreiheit ist eine Gebärmutterentfernung eine gute Therapieoption.
Sie wird in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt und ist mit einem 3 bis 7 tägigen Krankenhausaufenthalt verbunden. Eine Schwangerschaft ist nach einer Gebärmutterentfernung nicht mehr möglich.